EBuxi macht mobil in Buchsi

EBuxi ist ein einfach benutzbarer, hoch verfügbarer Ortsbus-Shuttle. Ob

  • zum Baden in die AquArenA,
  • zum Training in die Dreifachturnhalle,
  • für einen Besuch ins Pflegeheim Dahlia,
  • als Patientin zum Arzttermin oder
  • zur Arbeit bei Bystronic oder einem anderen Betrieb:

Für diese und noch mehr Bedürfnisse bringt EBuxi seit Ende April 2019 nachhaltige Mobilität nach Herzogenbuchsee, Nieder- und Oberönz. EBuxi bedient das ganze Gebiet dieser Gemeinden. Im Lauf des Jahres 2020 ist eine Ausdehnung auf Nachbargemeinden denkbar.

Ein Pilotprojekt, das ausstrahlt

EBuxi ist ein massgeschneidertes Mobilitätsangebot für ein weitläufiges Siedlungsgebiet. Wichtige Brennpunkte befinden sich weit ausserhalb des Dorfkerns und sind vom öffentlichen Verkehr bis anhin nicht erschlossen worden. Der EBuxi-Pilotbetrieb baut auf drei Säulen: elektrische Fahrzeuge, eine leistungsfähige Bestell- und Betriebssoftware sowie freiwillige Fahrerinnen und Fahrer. Die Kombination ist in dieser Form einmalig. Darum erhält das innovative Lokalverkehrsprojekt für einen ländlichen Raum auch Bundesgelder aus dem Programm für koordinierte nachhaltige Mobilität. Weitere öffentliche und private  Partner sind mit an Bord.

CO2-frei von Tür zu Tür

Mit zwei Fahrzeugen bringt EBuxi seine Kundinnen und Kunden elektrisch und CO2-frei von Tür zu Tür. Unsere Minivans fahren an sieben Tagen pro Woche vom frühen Morgen bis zum letzten Zug. EBuxi kennt keine festen Haltestellen und keinen Fahrplan. Stattdessen bestellt man es ganz einfach per App oder Telefon. Am Standplatz vor dem Bahnhof Herzogenbuchsee kann man auch spontan einsteigen, wenn es nicht bereits reserviert ist.

Fast ein Taxi, aber günstiger

Das Wort «Buxi» vereinigt «Bus» und «Taxi». Genau dies ist EBuxi: Wie ein Taxi fährt es von Tür zu Tür, wie ein Bus kombiniert es verschiedene Fahrbedürfnisse. Im E-Minivan finden bis zu sechs Passagiere Platz. Wesentlich günstiger als beim herkömmlichen Taxi sind die Preise. Denn EBuxi bildet auch Teil der öffentlichen Verkehrskette. Freiwillige Fahrerinnen und Fahrer sowie unsere Unterstützer lassen die Rechnung aufgehen.

Pionierbetrieb von «mybuxi»

Die Schweiz besitzt ein attraktives Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln. Nur auf der «ersten und die letzten Meile» hapert es, vor allem im ländlichen Raum. Darum weichen dort viele Menschen auf den motorisierten Individualverkehr aus.. Hier setzt das Projekt «mybuxi» mit Unterstützung des Förderfonds Engagement Migros an. Es testet ein nachfragegesteuertes Mobilitätsangebot, das die Anbindung ans öV-Netz verbessern und bestehende Verkehrsmittel besser auslasten soll. Das Ziel: Von Jung bis Alt sollen sich alle unabhängig, flexibel und ökologisch fortbewegen können. EBuxi ist der Pionierbetrieb. Weitere Testbetriebe von mybuxi entstehen 2020 in Ostermundigen und im unteren Emmental.