EBuxi macht mobil in Buchsi

EBuxi ist ein einfach benutzbarer, hoch verfügbarer Ortsbus-Shuttle. Er erweitert das Netz des öffentlichen Verkehrs bis an  die Peripherie des Siedlungsgebiets. Ob

  • zum Baden in die AquArenA,
  • zum Training in die Sporthalle,
  • für einen Besuch ins Pflegeheim Dahlia,
  • als Patientin zum Arzttermin oder
  • zur Arbeit bei Bystronic oder einem anderen Betrieb:

Für diese und noch mehr Bedürfnisse bringt EBuxi seit Ende April 2019 nachhaltige Mobilität nach Herzogenbuchsee, Nieder- und Oberönz. EBuxi bedient das ganze Gebiet dieser Gemeinden. Eine Ausdehnung auf Nachbargemeinden ist in Diskussion.

Ein Pilotprojekt, das ausstrahlt

EBuxi ist ein massgeschneidertes Mobilitätsangebot für ein weitläufiges Siedlungsgebiet. Wichtige Brennpunkte befinden sich weit ausserhalb des Dorfkerns und waren vom öffentlichen Verkehr vorher nicht erschlossen. Der EBuxi-Pilotbetrieb baut auf drei Säulen: elektrische Fahrzeuge, eine leistungsfähige Bestell- und Betriebssoftware sowie freiwillige Fahrerinnen und Fahrer. Diese Kombination ist einmalig. Mit EBuxi können sich alle unabhängig, flexibel und ökologisch fortbewegen.

CO2-frei von Tür zu Tür

Mit zwei Fahrzeugen bringt EBuxi seine Kundinnen und Kunden 100% elektrisch und CO2-frei von Tür zu Tür. Unsere Minivans fahren an sieben Tagen pro Woche vom frühen Morgen bis zum letzten Zug. EBuxi kennt keine festen Haltestellen und keinen Fahrplan. Stattdessen bestellt man es ganz einfach per App oder Telefon. Am Standplatz vor dem Bahnhof Herzogenbuchsee kann man auch spontan einsteigen, wenn es nicht bereits reserviert ist.

Fast ein Taxi, aber günstiger

Das Wort «Buxi» vereinigt «Bus» und «Taxi». Genau dies ist EBuxi: Wie ein Taxi fährt es von Tür zu Tür, wie ein Bus kombiniert es verschiedene Fahrbedürfnisse. Im E-Minivan finden bis zu sechs Passagiere Platz. Wesentlich günstiger als beim herkömmlichen Taxi sind die Preise. Sie orientieren sich an jenen für den öffentlichen Verkehr, denn EBuxi seiht sich als Teil ÖV-Kette für die «erste» und «letzte Meile».

Der Pionierbetrieb braucht Träger

Hinter dem Pionier EBuxi steht die Dachorganisation «mybuxi», die inzwischen weitere lokale Betriebe eröffnet hat und noch eröffnet. Namhafte staatliche und private Starthilfen haben das Projekt ermöglicht – so solche aus dem Bundesprogramm für koordinierte nachhaltige Mobilität, vom Förderfonds Engagement Migros und der Stiftung Energie Schweiz. Um die günstigen Preise halten zu können, ist der EBuxi-Trägerverein dauerhaft auf Mitträger angewiesen. Die Ticketeinnahmen allein und das freiwillige Fahrpersonal lassen die Rechnung noch nicht aufgehen. Namhafte Unterstützung erhält EBuxi von den Gemeinden Herzogenbuchsee und Niederönz sowie der EWK Herzogenbuchsee. Neben den heutigen Partnern und Sponsoren sucht EBuxi neue.