Blumen für 5000. Fahrgast

In den ersten nicht ganz vier Betriebsmonaten hat EBuxi bereits 5000 Passagiere befördert. Katja Schilter heisst der 5000. Fahrgast. Die Frau hatte am Samstag Morgen, 17. August, auf 8.40 Uhr das Ortsbustaxi für eine Fahrt an den Bahnhof zur Klinik Wysshölzli bestellt. Sie tat dies mit der App, mit der sie sehr zufrieden ist – wie mit EBuxi überhaupt: «Es hat immer geklappt. EBuxi ist eine gute Sache und für mich sehr praktisch.» Als regelmässige Nutzerin ist Katja Schilter mit einem Zehner-Abo unterwegs. Im Namen von EBuxi beschenkte sie der Fahrer Donat Grogg nebst einem Sonnenblumen-Arrangement mit einem weiteren Zehner-Abo.

Die Nutzerzahlen von EBuxi liegen deutlich über den Erwartungen. Sie haben sich seit der Betriebseröffnung am 25. April stetig gesteigert. Gestartet war das Ortsbustaxi für Herzogenbuchsee, Nieder- und Oberönz  mit durchschnittlich gut 30 Passagieren pro Tag. Diese Zahl hat sich in den vergangenen Wochen praktisch verdoppelt. Für die Vorstandsmitglieder des Trägervereins beweist dies, dass  das neuartige lokale Mobilitätsangebot an der Grenze zwischen Bus und Taxi richtig liegt. Mit der Kombination von klimaneutralen Elektrofahrzeugen, freiwilligem Fahrpersonal und moderner Betriebssoftware ist es schweizweit einzigartig.

Zu einer Reportage in der BZ Langenthaler Tagblatt geht es hier.

Sonnenblumen und ein 10-Fahrten-Abonnement für Katja Schilter

Jeden Samstag gratis – dank der Mobiliar

Seit dem 3. August fährt EBuxi jeden Samstag für seine Nutzerinnen und Nutzer kostenlos. Möglich macht dies die Mobiliar. Sie unterstützt das Angebot aus einem Fonds für nachhaltige Projekte in den Regionen. Der Nulltarif gilt am Samstag während der ganzen Betriebsdauer  von 7.40 bis 1.40 Uhr und für alle, die EBuxi benützen. Ob Kunden der Mobiliar oder nicht, spielt keine Rolle. Bestellt werden die Fahrten wie gewohnt über App oder Telefon.

Dank dem Support der Mobiliar in der Höhe von 36’000 Franken – im Bild EBuxi-Disponentin Brigit Indermühle und der Buchser Mobiliar-Generalagent Christian Unger bei der Checkübergabe –  sind die Gratisfahrten für EBuxi kostenneutral.Der von Freiwilligen CO2-neutral geführte Betrieb passe ideal zum gesellschaftlichen Engagement der Mobiliar, sagt Unger: «Das Angebot bietet einen grossen Mehrwert für unsere Region. Und es entspricht vollständig dem genossenschaftlichen Gedanken der Mobiliar.» EBuxi will mit dem Gratisangebot weitere Kreise für seine neue Form einer nachhaltigen Mobilität gewinnen.

von links: Dennis Borgeaud, Hans Kaspar Schiesser (Co-Präsidenten EBuxi a.i., Brigit Indermühle (EBuxi-Disponentin), Christian Unger (Mobiliar-Generalagent) und Ariane Rothenanger (Mobiliar)
Spritzfahrt mit der E-Rikscha

Buchen über App nun noch attraktiver

Jetzt lohnt es sich noch mehr, die nächste Fahrt mit der Flow-App zu bestellen. Neu lässt sich Ihr Platz im EBuxi-Fahrzeug nämlich bis zu einer halben Stunde vor der gewünschten Abholzeit sichern. Bisher betrug die minimale Vorbuchungsfrist zwei Stunden. So können Sie Ihre Fahrt zum Beispiel aus dem abfahrbereiten Zug in Bern oder Zürich vorreservieren. Die App erinnert Sie zehn Minuten vor der bestätigten Abholzeit an Ihre Buchung und informiert Sie, wenn das Fahrzeug angekommen ist. Auf der Karte sehen Sie sogar, wo es im Moment gerade steckt.

Haben Sie die Mindestfrist von 30 Minuten für die Vorbuchung verpasst? Dann versuchen Sie eine Sofortbuchung. Die App lässt Ihnen die Wahl zwischen «Vorbuchen» und «Jetzt fahren». Bei der Sofortbuchung riskieren Sie einzig, dass Sie noch etwas warten müssen. Denn Vorreservationen haben verständlicherweise Vorrang.

Das Herunterladen der Flow-App ist einfach. Gehen Sie mit Ihrem Smartphone auf diesen Link und wählen Sie die Android- oder iPhone-Version aus.

Sicher unterwegs – auch mit Kindern

Auch kleine Fahrgäste in Begleitung Erwachsener sind bei EBuxi willkommen. Für eine sichere Fahrt stehen kostenlos Sitzerhöhungen und ein Kindersitz zur Verfügung. Zwei Sitzerhöhungen für Kinder ab ca. vier Jahren sind stets im Auto vorhanden. Ein Kindersitz für Kinder ab ca. neun Monaten ist aus Platzgründen nur bei Bedarf dabei. Bestellen Sie ihn bitte mindestens zwei Stunden vor der Fahrt vor. Buchen Sie Ihre Fahrt mit der App, so reservieren Sie den Sitz über das Bestelltelefon 076 761 90 90. So ist er sicher dabei.

Mitglied werden bei EBuxi

Möchten auch Sie Mitträger/-in unseres Pionierprojekts für nachhaltige Mobilität werden? Dies können Sie als Mitglied des EBuxi-Trägervereins. Wenn Sie ein Jahresabo kaufen, dann werden Sie automatisch gleich Mitglied. Sie können aber auch ohne ein solches Abo Mitglied werden. Der Jahresbeitrag beträgt 40 Franken pro Person. Anmelden können Sie sich hier.

Gegen 700 Fahrgäste in drei Wochen

Die Passagierzahlen von EBuxi entwickeln sich weiterhin positiv: In den ersten drei Betriebswochen hat das Ortsbustaxi für Herzogenbuchsee, Nieder- und Oberönz gegen 700 Fahrgäste befördert. Genaue Zahlen liegen noch nicht vor, weil ein kleinerer Teil der Fahrten noch ohne die Betriebsinformatik abgewickelt und deshalb vom System nicht registriert wird. Noch führen digitale Kinderkrankheiten zu gelegentlichen Problemen mit der Bestell-App, von denen auch Kundinnen und Kunden betroffen sind.

Trotzdem erhalten die Fahrerinnen und Fahrer von EBuxi täglich Lob für das neue Angebot. Sie lassen sich von den Schwächen der Software nicht verdriessen und bemühen sich auch bei App-Ausfällen um einen zuverlässigen Service für die Kunden. Fahrgäste sind bisher kaum je stehen gelassen worden. Die Vorteile des digitalen Reservierens und digital unterstützten Fahrens erkennen nebst dem freiwilligen Fahrpersonal auch dieNutzer:  Jeden Tag laden neue Kundinnen und Kunden die  Bestell-App herunter. Unterdessen ist die Zahl der Downloads bei 450 angelangt.

Mit der E-Rikscha zur Kreuz-GV

Die Aktionäre und Aktionärinnen des «Kreuz» erhalten an der Generalversammlung einen Extraservice angeboten: Sie können sich am 24. Mai mit EBuxi zur GV chauffieren lassen und nach dem Anlass sicher wieder heimkehren. Für die Dauer der Veranstaltung wird der Standplatz vom Bahnhof zu Hammel Vins an der Lagerstrasse zügeln. Bei günstigem Wetter – und danach sieht es zurzeit aus – werden die Beucherinnen und Besucher neben dem E-Van auch in der E-Rikscha Platz nehmen können. 

Sicher reisen im Kindersitz

Neu stellt EBuxi für kleine Fahrgäste im E-Nissan einen Kindersitz zur Verfügung. Der Sitz kann an die Grösse angepasst werden und eignet sich für Kinder von ca. neun Monaten bis zwölf Jahren (9 bis 36 kg). Seine Benützung ist kostenlos. Bestellen Sie den Sitz bitte telefonisch vor. Dann haben Sie die Gewissheit, dass er für Ihre Fahrt dabei ist. Fix im Fahrzeug sind weiterhin zwei Sitzerhöhungen dabei. Sie können von Kindern ab ca. vier Jahren genutzt werden. 

Die E-Rikscha ist für den Transport von Kindern nicht ausgerüstet. Im regulären Betrieb wird sie aber vorderhand nicht eingesetzt.

Gut gestartet: die ersten zehn Tage

300 Passagiere hat EBuxi in den ersten zehn Betriebstagen befördert. Die meisten von ihnen haben das Ortsbustaxi pünktlich, zufrieden und oft sogar begeistert verlassen. Der Start ist also geglückt – trotz der Tücken der Fahrzeuginformatik, an die sich die 55 freiwilligen Fahrerinnen und Fahrer noch gewöhnen mussten und die auch noch mit einigen Mängeln behaftet war.

Bereits am ersten offiziellen Betriebstag – Sonntag 28. April – nutzten mehr als 30 Personen den elektrischen Nissan-Minivan. Bisheriger Spitzentag war der Samstag, 4. Mai. Vor allem am späteren Abend war der Zustrom so gross, der Fahrer mit der Routeneingabe in die App nicht mehr nachkam und «auf Sicht» fuhr. Bereits etwa jede dritte Fahrt wird mit der App gebucht. Dies hat grosse Vorteile sowohl für Fahrgäste als auch für das Fahrpersonal. Die Flow-App wurde bereits mehr als 300-mal heruntergeladen. Alle Anrufe aufs Bestelltelefon 076 761 90 90 gelangen vorerst zu den Fahrerinnen und Fahrern, vorgesehen ist aber die Übergabe an eine Telefonzentrale mindestens zu Bürozeiten.

Noch nicht zum Einsatz kam bisher die E-Rikscha. Dafür gilt es auf besseres und wärmeres Wetter zu warten.

Sonntag 28 April 7.40 Uhr: der Start

Mit Hans Christen am Steuer hat das EBuxi-Zeitalter am Sonntag um 7.40 Uhr offiziell begonnen. Einige letzte Tipps von Fahrinstruktor Donat Grogg zum Umgang mit dem neu hinzugekommenen Fahrerhandy, welches das Tablet mit der Fahrer-App ergänzt – und los ging’s unter Applaus des vollständig anwesenden Vereinsvorstands und der Disponentin Marianne Peter.
Der Betriebsstart verlief ziemlich fulminant: Bereits in den beiden ersten Stunden waren vier Fahrten auszuführen. Erste Fahrgäste aus Oberönz hatten den E-Nissan mit der App bestellt, aber vergessen, die Abholung auf eine spätere Uhrzeit zu verschieben. Premierenfahrer Hans Christen und EBuxi-Präsident Niklaus Indermühle als sein Begleiter drückten ein Auge zu und fuhren zur Wunschzeit nochmals hin. Sie hielten auch an, als eine Seniorin den Ortsbus-Shuttle wie ein Taxi mit Handzeichen am Strassenrand stoppte. Sie habe halt keine App und kein Handy.