Abos jetzt online erhältlich

Eigentlich sind schon drei Franken für eine einzelne Fahrt mit EBuxi halb geschenkt. Doch es geht noch günstiger und auch bequemer mit einem Abo. Jahresabos sowie Karten für zehn Fahrten sind ab sofort online erhältlich.

Mit dem persönlichen «GA» fahren Sie für 150 Franken ein Jahr lang in Herzogenbuchsee, Ober- und Niederönz, wie Sie wollen. Mit der 10-Fahrten-Karte für 25 Franken verbilligt sich die einzelne Fahrt von 3 auf 2.50 Franken. Mit einem Abo müssen Sie zudem nie mehr Münz aus dem Portemonnaie klauben. Beide Abos erhalten Sie mit Rechnung nach Hause geschickt.

Bestellen Sie Ihr Jahres- oder 10-Fahrten-Abo hier.

Mitfesten am 27. April

Am Samstag, 27. April, feiert EBuxi den Betriebsstart. Ab 14 Uhr fahren E-Rikscha und E-Van gratis ab dem Bahnhofplatz. Und vorher, ab 11 Uhr, heizen am gleichen Ort schmissige Klänge, feurige Worte und Stärkendes in flüssiger und fester Form ein.

Die Musikgesellschaft Herzogenbuchsee würzt musikalisch den offiziellen Teil. Zu diesem gehören kurze Worte von EBuxi-Präsident Niklaus Indermühle, Gemeindepräsident Markus Loosli und Regionspräsidentin Charlotte Ruf. Und ein Auftritt der OL-Legende Simone Niggli-Luder. Was verbindet sie mit EBuxi? Man darf gespannt sein.

Standplatz am Bahnhof steht bereit

Die Bodenmarkierung zeigt: Dies wird die Basis von EBuxi sein. Mit gelber Farbe ist der frühere Taxistandplatz vor dem Bahnhof Herzogenbuchsee zum Mittelpunkt des Ortsbustaxi-Betriebs mutiert. In Kürze folgt neben dem neuen Standplatz auch noch eine Ladestation für die Elektrofahrzeuge mit Haltestellentafel. Dass am Boden die Schablone für das «u» verdreht worden ist, war wohl Absicht: Schliesslich ist EBuxi auch in jeder Hinsicht ein einzigartiges Projekt.

App: nun auch Vorbuchen möglich

Neben der Sofortbuchung erlaubt unsere Bestell-App ab sofort auch Vorreservationen. Solche sind bis zu sieben Tage vor der gewünschten Fahrt möglich. Diese Funktion wertet die App spürbar auf.

Bei EBuxi wird die App zurzeit ausschliesslich in der Fahrerausbildung verwendet. Die Fahrerinnen und Fahrer finden sie im Google Play Store (für Android) und im Apple Store (für iOS) unter dem Suchbegriff «Flow on demand». Auf den Start von EBuxi am 27. April hin wird der Download dann öffentlich angeboten, mit QR-Codes auf Werbemitteln und auch über die Website.

Der Abholdienst wird zunächst auf der Basis von rund 200 Haltepunkten in Herzogenbuchsee, Nieder- und Oberönz funktionieren. Die Fahrgäste erwarten das Fahrzeug zur vereinbarten Zeit eventuell einige Häuser von ihrer Wohnadresse entfernt. Als «Rückfallebene» wird die Fahrer-App zusätzlich deren Wohnadresse und gegebenenfalls Telefonnummer anzeigen. Diese wichtige Zusatzfunktion wird voraussichtlich ab dem zweiten Betriebsmonat zur Verfügung stehen. Zum Überbrücken der «Durststrecke» verspricht der Softwarelieferant Shotl eine Übergangslösung.

Ein halbes Hundert Chauffeure in Ausbildung

Die aktuell 53 registrierten freiwilligen Fahrerinnen und Fahrer sind das Herz von EBuxi. Sie rüsten sich engagiert für den Betriebsstart am 27. April – zuerst in zwei Infoabenden Ende März sowie Anfang April und nun individuell in Fahrtrainings, in denen sie auch den Umgang mit der Fahrerapp und der Bestellapp üben. Für die Lernfahrten sind Vorstandsmitglieder von EBuxi und zusätzliche Helfer im Einsatz. 

Die beiden Fahrzeuge von EBuxi werden mit einem fest installierten iPad-Tablet und einem Smartphone ausgerüstet sein. Die Fahrerinnen und Fahrer empfangen tagsüber alle Fahraufträge via Bestellapp oder Telefon über die Fahrerapp auf dem Tablet. Ausserhalb der Betriebszeiten der Telefonzentrale empfangen sie Telefonbestellungen über das Mobiltelefon des Fahrzeugs. Für die Telefonzentrale könne wir mit dem Dahlia Panoramapark zusammenarbeiten.  

Power-Rikscha im Anmarsch

Ergänzend zum E-Van von Nissan wird EBuxi auch eine Rikscha mit Elektromotor einsetzen. Das brandneue Modell, welches das Berner Unternehmen Rikschataxi AG gegenwärtig in Tschechien und Bayern produzieren lässt, ist ein bisher nicht erlebter Kraftprotz. Klassische E-Bikes und auch die heute in Bern eingesetzten Rikschas haben Standardmotoren mit 250 Watt Leistung, die neue Rikscha-Generation bringt es aber auf 4000 Watt.

Die EBuxi-Rikscha soll aber nicht Fussgänger und Velofahrer gefährden. Deshalb ist das Fahrzeug auf 25 km/h abgeregelt. Dank des kräftigen Motors werden aber auch «normale» Fahrerinnen und Fahrer mit zwei Passagieren den Kilchrain ohne nasse T-Shirts schaffen.

Von EWK bis Engagement Migros: die Partner

Als landesweit einzigartiges Pilotprojekt für nachhaltige Mobilität hat EBuxi viele Supporter. Einen guten Monat vor Start ist die Runde weitgehend komplett: Mit dabei sind neben dem lokalen Hauptpartner EWK die Gemeinden Herzogenbuchsee und Niederönz, die örtliche Raiffeisenbank und auf nationaler Ebene EnergieSchweiz mit dem Förderfonds Engagement Migros, mehreren Bundesämtern und dem Amt für öffentlichen Verkehr des Kantons Bern.

Mehr zu den Partnern und Sponsoren hier

Erfolgreiche Fahrer-Rekrutierung sichert Start

Grün rollt an: Mit mehr als 50 Fahrerinnen und Fahrern kann EBuxi am 27. April nach Plan starten. Ihr Freiwilligeneinsatz wird mit 10 Franken pro Stunde entgolten werden. EBuxi-Projektleiter Hans Kaspar Schiesser freut sich über den Rekrutierungserfolg: «Er beweist, dass die gemeindeweite Nachbarschaftshilfe funktioniert.» 

Für ein genügendes «Polster» bei Ferien und anderen Abwesenheiten sucht EBuxi weitere fünf bis zehn Fahrerinnen und Fahrer. Information und Online-Anmeldung hier.

Eine Vorpremiere und ein Fest

Am Wochenende 16./17. März zeigt sich das künftige Flaggschiff der EBuxi-Flotte erstmals öffentlich. Am Stand von EBuxi an der Frühlingsausstellung von EWK, Bärtschi, Sport Ingold und Velo Rapp können die Besucher den E-Van Nissan Evalia beschnuppern und mit der Crew hinter EBuxi ins Gespräch kommen. 

Bereits kann man an den beiden Tagen von 9 bis 17 Uhr auch Zehnerabos kaufen oder ein Jahresabo bestellen. EBuxi präsentiert sich gegenüber dem Eingang des EWK-Gebäudes (Eisenbahnstrasse 2). Als örtlicher Hauptpartner sponsert EWK die Fahrzeuge und Ladestationen.

App-Test und Ausbildung: Was im März und April geschieht

Die Software (siehe Bild) kommt aus Barcelona, die Fahrerinnen und Fahrer aus Buchsi und Niederönz. Und beides muss harmonieren. In der letzten Märzwoche werden die Reservations-App für Kunden und die Navigations-/Reservations-App für Fahrer an Ort gründlich getestet. In den Wochen danach stehen für die Fahrerinnen und Fahrer je eine Einführung in App und Fahrbetrieb sowie in die Fahrzeuge auf dem Programm. Sie werden zwischen mehreren Daten auswählen können.