«Auf diesen Tag habe ich gewartet»

Blasmusikklänge, Bratwurstduft und gute Worte haben EBuxi an den Start begleitet. Vor dem Bahnhofgebäude gab es Reden, umrahmt durch die Musikgesellschaft Herzogenbuchsee, auf der einen Seite Bratwurst, Züpfe und Getränk, auf der andern Seite Schnupperfahrten mit dem elektrischen Nissan-Minivan und der E-Rikscha. «Auf diesen Tag habe ich gewartet», sagte eine Seniorin zu einem der freiwilligen Fahrer, «dank euch bekomme ich im Burgerland endlich eine Verbindung mit dem Dorfzentrum.»

Die Reden zur Eröffnung waren ebenfalls auf Freude gestimmt. «Herzogenbuchsee ist ein Schnellzug», sagte Andreas Kronawitter von «Flow on demand», dem Dach über EBuxi und weiteren kommenden Mobilitätsprojekten andernorts im Kanton Bern und der Schweiz. Tatsächlich hatte der Trägerverein den Betrieb innert eines knappen halben Jahres auf die Beine gestellt. EBuxi-Präsident und Tierarzt Niklaus Indermühle kam dies gelegentlich eher «wie eine schwere Kalbergeburt» vor. Gemeindepräsident Markus Loosli erblickte im Ortsbusersatz mithilfe Freiwilliger ein wegweisendes Projekt – vielleicht war auch deshalb der Langenthaler Stadtpräsident Reto Müller privat als Gast dabei. Freude am Pionierbetrieb zeigte auch Petra Breuer, Leitungsmitglied des Bundesamts für Verkehr. Sie rief den zahlreich aufmarschierten Buchserinnen und Buchser zu: «Nutzen Sie dieses Angebot!

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