EBuxi-GV: viele Fahrgäste und etwas höhere Preise

An ihrer ersten Generalversammlung freuten sich die Mitglieder des EBuxi-Trägervereins über gut 21’000 Passagiere in den ersten zehn Betriebsmonaten. Der grosse Publikumserfolg steigert aber auch die Kosten. Für ein nachhaltig finanziertes Ortsbustaxi beschlossen die 41 Besucherinnen und Besucher der GV deshalb einmütig eine moderate Preiserhöhung: Die Einzelfahrt kostet ab dem 1. Mai 4 statt 3 Franken, das Zehnerabo 30 statt 25 Franken und das Jahresabo 200 statt 150 Franken.

Mit durchschnittlich 70 Fahrgästen pro Tag, manchmal sogar deutlich mehr als 100, sind die Passagierfrequenzen heute fast doppelt so hoch als vor dem Start angenommen. «EBuxi ist ein grosser Erfolg», sagte Vereinspräsident Niklaus Indermühle an der GV. Der Publikumserfolg bedeutet aber auch zusätzlichen Aufwand für den Ausbau des Angebots und eine hohe Betriebsqualität.  So der Betrieb des neu angeschafften zweiten elektrischen Nissan-Minivans, die Kosten einer externen Telefonzentrale und die weitere Verbesserung der Betriebssoftware.

Die neuen Preise sollen nun für einige Zeit ausreichen: «Wir wollen keine jährlichen Preiserhöhungen», erklärte Vorstandsmitglied Hans Kaspar Schiesser. Offen und durch den Vorstand zu beschliessen ist, ob die  Kundinnen und Kunden die Kosten der Telefonbestellung in Form einer kostenpflichtigen 0900-Nummer mittragen sollen. So oder so setzt EBuxi darauf, dass noch mehr Reservationen über die App getätigt werden. Bereits heute tendiert der Anteil der App-Bestellungen gegen 70 Prozent.  

Zu verdanken ist der erfolgreiche Start von EBuxi, wie Schiesser im Jahresbericht betonte, der Freiwilligenarbeit der Fahrerinnen und Fahrer, der Unterstützung der Gemeinden Herzogenbuchsee und Niederönz, den örtlichen Partnern – allen voran der EWK als Fahrzeugsponsor –, den Starthilfen nationaler Institutionen über die Trägerorganisation «mybuxi» und dem ehrenamtlichen Vorstand. Mit der Erweiterung des Vorstands durch Silvio Strub wird die grosse Vorstandsarbeit nun auf einen Kopf mehr verteilt.

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Hören Sie hier einen Beitrag von Radio 32: «Das E-Buxi läuft wie gestört».
Lesern Sie den Bericht von Berner Zeitung / Langenthaler Tagblatt: «E-Buxi zahlt den Preis für den Erfolg»

 

Medienmitteilung zur EBuxi-GV

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