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EBuxi wieder im Vollbetrieb

Am Montag, 11. Mai, wechselt EBuxi von einem eingeschränkten Service in den Normalbetrieb zurück. Die Kundinnen und Kunden können unbesorgt einsteigen – ein Schutzkonzept sorgt dafür. Wichtigste Massnahme für die Gesundheit der Passagiere und des freiwilligen Fahrpersonals ist eine Plexiglasscheibe zwischen Vorder- und Rücksitzen. Sie ist nötig, weil der Abstand von zwei Metern in den Elektrovans nicht einhaltbar ist. Passagiere fahren ausschliesslich auf den Rücksitzen mit, der Sitz neben dem Fahrer bleibt leer. Zudem desinfizieren die Fahrerinnen und Fahrer die Sitze und Kontaktflächen häufig.

Wichtig auch: Bis auf weiteres gibt es keine kombinierten Fahrten. Aufs Mal transportiert EBuxi ausschliesslich Einzelreisende, Paare und Familien. Die Fahrten lassen sich wie gewohnt über die App buchen. Aus technischen Gründen ist die Personenzahl unveränderbar auf «1» eingestellt. Anders ist das Bündeln von Fahrten zurzeit leider nicht auszuschliessen. Trotz «1» können Sie sich aber darauf verlassen, dass die ganze Familie Platz hat

Verstärkung für EBuxi-Flotte

Aus eins mach zwei: Mit zwei identischen Elektro-Minivans ist EBuxi ab sofort noch präsenter. Ermöglicht hat den Kauf des zweiten Nissan e-NV200 Evalia das örtliche Versorgungsunternehmen EWK Herzogenbuchsee, das  bereits das erste Fahrzeug sponserte. Das neue Flottenmitglied dient als Verstärkungs- und Ersatzfahrzeug. In Spitzenzeiten kurven nun auch an Werktagen beide Siebenplätzer gleichzeitig durch Buchsi und Niederönz – nachhaltig und emissionsfrei. Damit ist EBuxi noch besser verfügbar.

Ersatzweise kommt weiterhin gelegentlich ein angemieteter VW e-Golf mit dem Logo von EBuxi zum Einsatz. Ausgeschieden aus der vollständig elektrifizierten Flotte ist die e-Rikscha. Das Gefährt war eine Attraktion, seine Einsatzmöglichkeiten erwiesen sich jedoch als zu beschränkt. Mit den beiden Minivans ist EBuxi auch für Tage mit grosser Nachfrage nach dem Ortsbustaxi-Dienst bestmöglich gewappnet.

Umfrage hilft EBuxi weiter zu entwickeln

Eine Umfrage bei Kunden und Nichtnutzern soll Erkenntnisse für den Ausbau des EBuxi-Angebots liefern. Sebastian Imhof von der Hochschule Luzern erklärt den Hintergrund.


Warum diese Umfrage?

Sebastian Imhof:  EBuxi ist eine interessante Lösung, um nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum zu fördern. Wir wollen mehr darüber erfahren, wie die Kunden das Angebot nutzen und was die Gründe für diese Nutzung sein können. Damit können wir einen Beitrag an ein innovatives Projekt leisten und helfen mit, es weiter zu entwickeln. Die Umfrage umfasst Nutzer und Nichtnutzer. Denn wir möchten auch wissen: Was braucht es, damit noch mehr Menschen EBuxi benützen?

Wer steht dahinter?

Wir vom Kompetenzzentrum Mobilität an der Hochschule Luzern führen die Umfrage im Auftrag von «mybuxi» durch, der Dachorganisation von EBuxi. Neue Mobilitätsformen interessieren uns sehr. Dabei untersuchen wir im Rahmen eines EU-Projektes nebst Bedarfsbussen wie EBuxi auch unterschiedliche Formen von Carpooling im ländlichen Raum.

Was ist denn Ihre Motivation?

Partei ergreifen wir nicht. Jedoch gehe ich von der These aus: Je besser wir im Alltag mehrere Verkehrsmittel kombinieren, je intermodaler wir also unterwegs sind, desto weniger benötigen wir ein eigenes Auto. Dies bringt die Schweiz dem Klimaziel 2050 näher. EBuxi ist ein wertvolles Glied in der Mobilitätskette. Ich betrachte es als Teil des öffentlichen Verkehrs. Angebote wie jene von mybuxi stärken auch den ländlichen Raum.


Nehmen Sie an der Umfrage teil
mit diesem Link.


Sebastian Imhof
(1991) ist Humangeograph, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Wirtschaft der Hochschule Luzern und Doktorand an der Uni Bern. In seiner Dissertation befasst er sich mit der ländlichen Mobilität im Zeitalter neuer Mobilitätsdienstleistungen. 

Acht Köpfe hinter EBuxi

Mit veränderter Vereinsspitze ist EBuxi ins neue Jahr gestartet. Hier auf einem Bild vereint der ehrenamtliche Vereinsvorstand und die teilzeitliche Disponentin: in der vorderen Reihe Nancy Canuto Diener, Niklaus Indermühle (Präsident), Adrian Schär, Ruedi Eichenberger; stehend hinten Carlo Wägli, Brigit Indermühle-Känzig (Disponentin), Donat Grogg und Hans Kaspar Schiesser.  Niklaus Indermühle hat nach gesundheitsbedingtem Unterbruch das Präsidium wieder übernommen. Carlo Wägli hat von Dennis Borgeaud das Finanzressort übernommen. Zusammen mit Hans Kaspar Schiesser hatte Borgeaud den Vorstand interimistisch geleitet. Beide waren Schlüsselpersonen beim Aufbau des Ortsbustaxis. Mit seinem Rücktritt hat sich «Nissu»  entlastet, mit  EBuxi bleibt er aber weiterhin verbunden.

Mehr über die Köpfe an der EBuxi-Spitze erfahren Sie hier.